Chor Ottoberg hat neu eine Präsidentin: Mägi, Mägi Hohl ist ihr Name

 

Es war Sing-Dienstag, der 27. März 2018. Da stand sie, schlank, gross und strahlend am rechten Flügel des Soprans. Ich bin Mägi, Mägi Hohl, stellte sie sich kurz vor, und mit einem Hallo Mägi, willkommen in unserem Chor, wurde sie mit Freude in unsere Reihen aufgenommen. - Oh, eine gute und sichere Stimme hat sie, wurde bald einmal festgestellt. Sie zeigt Freude am Singen, strahlt, hat ein Lächeln im Gesicht dort, wo es zum Lied passt - was von gewissen andern Sängerinnen und Sängern nicht immer gesagt werden kann. Und sie hat Rhythmus im Blut, ist fast immer in Bewegung, wippt mit. Sie muss sicher eine gute Tänzerin sein, dachte sich der alte Schreiberling,  was ihm ein spitzbübisches Schmunzeln entlockte! Sicher aber ist, dem Chor tut sie sehr gut! Und wer hätte das gedacht: Nach nur knapp zwei Jahren im Chor wurde sie bereits zur Präsidentin erkoren.

Wie kam Mägi zu unserem Chor? Erika Läubli, als eine gute Freundin von ihr - sie kennen sich über Spitex -, fragte sie zum Mitsingen. Und weil sie gerne singe - sie spielte schon als 12-jährige Gitarre, sang dazu und begleitete sogar mit einem Solo schon den Kreuzlinger  Handharmonika Club -, sagte sie JA, vorerst jedoch erst einmal zu ein-zwei Schnupperabenden,....aber sie blieb gleich hängen! Die Lieder gefielen ihr,  aber nicht nur das, wir seien ihr sofort ans Herz gewachsen, sie fühlte sich aufgehoben und spürte die Geselligkeit in unserem Chor. Sie freue sich nun auf die neue Aufgabe als Präsidentin - sie war schon einmal acht Jahre Präsidentin des Landfrauenvereins Uesslingen, ihrem früheren Wohnort, wo sie auch weitere Aktivitäten in der Gemeinde ausübte. Es sei für sie eine spannende Herausforderung, mit dem Chor gemeinsam auf den weiteren Weg zu gehen, und schliesst sich ganz dem Zitat von Paul Gauguin an, der da sagt: „Die grosse Herausforderung des Lebens liegt darin, die Grenzen in dir selbst zu überwinden und so weit zu gehen, wie du dir niemals hättest träumen lassen.“                                          

Für den Chor Ottoberg: Fredy Lüthy


Jahresversammlung 2010


Karin Bonderer, Dirigentin seit Januar 2007


Karin Bonderer

 

Karin, du bist seit Januar 2007 Dirigentin vom Frauen- und Männerchor Ottoberg. Was gefällt dir besonders an diesem Chor?

 

Ich bin überaus glücklich mit all den verschiedenen Sängerinnen und Sängern, mit all deren Eigenheiten und Liebenswürdigkeiten, musizieren zu können. Wir sind nicht nur ein gemischter Chor, wir sind eine Einheit, wenn wir zusammen sind und singen.

 

Wurden deine Erwartungen und Wünsche erfüllt?

 

Ja. Meine Wünsche und Hoffnungen wurden zu 100% erfüllt. Ich habe einen Chor gesucht, indem ich mich wohl fühle und für den es sich lohnt, alles zu geben. - Ja, ich habe ihn gefunden!

 

Was zeichnet für dich ein guter Chor aus?

 

Ich denke, es sollte eine Gruppe von Menschen sein, die aus Freude am gemeinsamen Gesang zusammen musizieren und es auf sich nehmen, bewusst, engagiert und konzentriert etwas zu erarbeiten und das Erarbeitete am Schluss wiederum mit Freude zu präsentieren.

 

Welches ist deine Lieblingsmusik?

 

Ich weiss nicht, ob ich klassische Musik, wie Symphonien oder Opern sagen soll oder ob es generell Musik ist mit „Tiefgang“ und viel Ausdruck. Es kann ein Lied von Dieter Wiesmann sein, ein Stück aus Porgy and Bess, eine Melodie aus dem weiten Russland oder der Rigoletto von Verdi.

 

Nun noch einige allgemeine Fragen. Du bekommst 100 Franken geschenkt. Was würdest du dir damit gönnen?

 

Ich würde im kommenden Frühjahr Blumen kaufen, die den ganzen Sommer hindurch um mein Haus blühen und mir so viel Freude brächten.

 

Was ist für dich Lebensqualität?

 

Lebensqualität bedeutet für mich eine gesunde Familie, Frieden mit möglichst vielen Leuten zu haben und nirgends eingesperrt zu sein.

 

Wie beginnst du den Tag, wie beendest du ihn?

 

Den Tag beginne ich, indem mich mein Radiowecker mit klassischer Musik aus dem Schlaf holt und ich anschliessend mit meinem Hund auf den alltäglichen Morgenspaziergang gehe. Den Tag beende ich, indem mich mein Radio wieder in den Schlaf begleitet, während ich mir etwas Schönes, das ich sah oder erlebte, nochmals in meine Erinnerung zurück hole (ich habe diese Idee irgendwo gelesen und finde sie prima). Ganz ganz selten gibt es nichts Schönes!

 

Worüber hast du zuletzt gelacht?

 

Ich habe nicht laut und schallend gelacht, aber ich habe tief in mir drin gelacht. - Man hat mir mein vor meinem Haus parkiertes Auto gestohlen. Ich war sehr gekränkt, da ich immer glaubte, mir würde nichts gestohlen. Nun wurde das Auto mit Zündungs- und Hausschlüssel wieder gefunden. Als ich dies sah, habe ich herzlich gelacht.

 

Was bringt dich auf die Palme?

 

Wenn mich eine Verkäuferin gehässig bedient oder wenn die Sänger/-innen im Chor abgehackt und mit den Augen in den Noten singen (auch wenn sie das Lied längst können).

 

Welchen Traum hat sich für dich noch nicht erfüllt?

 

Ich habe zwei unerfüllbare Träume. Ich würde für mein Leben gerne die Fähigkeit haben eine Symphonie zu dirigieren oder die Sprache der Tiere verstehen, damit ich mit ihnen reden könnte.

 

 

Aargauisches Gesangfest '09


1. August 2009


Chor-Weekend 20.09.2008


sgf08, 6. bis 8. Juni 2008

Die Fotos der 8. Jahresversammlung vom 05.02.2008


Fotos Abendunterhaltung 2006